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Giovanni Battista Piranesi (1720-1778), Vedute di Roma, San Giovanni in Laterano (aus einer sieben Blätter umfassenden Privatsammlung in Rom)

 

Biographisches - curriculum vitae

English Version See Below - Version Française Ci-Dessous

 

Curriculum vitae tabellarisch

1949 23.03.

Geburt

 

Geburtsort: Iserlohn

 

 

Volksschule, Gymnasium,  Buchhändlerlehre (Kaufmännische Berufsschule), Begabtensonderzulassung zum Studium, Großes Latinum, Graecum, Hebraicum

 

 

 

Studium: Geschichte, ev. und kath. Theologie, Slavistik, Germanistik und Rechtswissenschaft

 

1974

Dr. phil.

Slavistik

Universität Bochum

1978

M. A.

Mittlere und Neuere Geschichte

Universität zu Köln

1984

Habilitation (= 1. Habilitation)

Neuere Geschichte

Universität zu Köln, Phil. Fakultät

1984

Priv.-Doz.

Neuere Geschichte

Universität zu Köln

1985-87

Lehrstuhlvertreter

Geschichte der Frühen Neuzeit

Universität Osnabrück

1989

apl. Professor 

Neuere Geschichte

Universität zu Köln

1989-90

Lehrstuhlvertreter

Neuere Geschichte

Universität Bonn

1990-91

Lehrstuhlvertreter

Neuere Geschichte

Universität Göttingen

1991

Lehrauftrag

Neuere Geschichte

Pädagogische Hochschule Halle (Saale)

1991

Visiting Professor

Early Modern History

University of Leicester, England

1992

Visiting Professor

 Modern History

Emory University Atlanta, Ga. / USA

1998

1. Theol. Prüfung (ev.)

 

Evangelische Kirche von Westfalen, Bielefeld

1998

Dipl.-Theol.

 Kirchengeschichte

Universität Münster, Ev.-Theol. Fakultät

2000

Ordination (ev.) (durch Superintendent Klaus-Dieter Marxmeier)

 

Evangelische Kirche von Westfalen, Münster

2001-02

Gastprofessor

 Kirchengeschichte

Universität Zürich, Theol. Fakultät

2002

Annahme des Rufes auf einen Lehrstuhl für Kirchengeschichte, Ernennung zum a.o. Univ.-Professor und Lehrstuhlinhaber

Kirchengeschichte

Institutul Teologic Protestant Sibiu / Rumänien

2003

Dr. theol.  

Kirchengeschichte

Universität Münster, Ev.- Theol. Fakultät

2003

Lehrauftrag 

Historische Theologie (Mittlere und Neuere Kirchengeschichte) 

Universität zu Köln, Phil. Fakultät, Institut für katholische Theologie

2004

Habilitation             (= 2. Habilitation), 

Dr. theol. habil.

Kirchen- und Dogmengeschichte 

Augustana-Hochschule Neuendettelsau

2005

Dr. theol. nostrifiziert als kanonisches Doktorat 

 

Congregatio de Institutione Catholica, Rom

2007

Umhabilitierung von Neuendettelsau nach Fribourg

Mittlere und Neuere Kirchengeschichte - Histoire de l'Église (die Habilitation oder venia legendi für Neuere Geschichte davon nicht betroffen)

Université de Fribourg (Suisse), Faculté de théologie 

2009

Diakonenweihe (durch den H. H. Weihbischof em. Dr. Klaus Dick)

 

Erzdiözese Köln, Köln

2010

Professeur invité permanent

Mittlere und Neuere Kirchengeschichte - Histoire de l'Église

Université de Fribourg (Suisse), Faculté de théologie 

2011

Priesterweihe (durch den H. H. Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner)

 

Erzdiözese Köln, Köln

 2011

Subsidiar der Katholischen Hochschulgemeinde Köln

 

Erzdiözese Köln, Köln

 2014 65.  Geburtstag am 23. März Ehrung durch eine umfangreiche Festschrift, eine Festmesse in St. Pantaleon in  Köln und einen Akadem. Festakt im Maternushaus in Köln   Köln

2015

2017

2015 - Pfarrer und Subsidiar z.b.V. des Dechanten im Dekanat Köln-Nippes

2017 - Pfarrer und Subsidiar an den Pfarreien St. Quirinus u. Salvator in Köln-Mauenheim/ Weidenpesch, Heiligkreuz in Köln-Weidenpesch u. St. Katharina u. St. Clemens in Köln-Niehl

  Erzdiözese Köln, Köln

 

 

Persönliches

Geboren am 23. März 1949 in Iserlohn (Westfalen).

Den Vornamen "Harm" - ostfriesisch für "Hermann" - wählten die Eltern, ohne dass die Familie irgendetwas mit Ostfriesland zu tun hatte, weil der in der Familie für den jeweils ältesten Sohn traditionell übliche Name "Hermann" 1949 durch den 1946 in Nürnberg als Kriegsverbrecher zum Tode verurteilten Hermann Göring (1893-1946) als Nazi-Name gelten konnte. "Harm" ist die friesische - und "Hermann" die deutsche - Variante des französischen Heiligenamens Saint Germain de Paris (um 496-576), des Bischof von Paris unter den Merovingern (Verehrungstag: 28. Mai), nach dem die ehemalige Benediktinerabtei-Kirche Saint-Germain-des-Prés in Paris ihren Namen trägt.  

"O Kindheit, o entgleitende Vergleiche. Wohin? Wohin?" (R. M. Rilke, Kindheit, Meudon-Val-Fleury, Winter 1905/06).

 Frühling 1951: Glückliche und behütete Kindheit in der Obhut von Eltern, die lebenslang bis zum Tod der Mutter in Liebe einander verbunden waren - "Qu'il  y eut une enfance, cette fidélité sans nom des célestes, cela, ne laisse pas le destin te le révoquer; même le prisonnier, qui peu à peu dans la ténèbre du cachot s'abîme, elle l'a en secret pourvu jusqu'à la fin. Car elle tient le cœur intemporel" (R. M. Rilke, Élégie inachevée, 1920).  

Eltern: Hermann Klueting (*20.09.1920) und Esther Hanna Lydia Klueting geb. Grabow (17.01.1925-17.10.1998). - Unter der Herrschaft des Nationalsozialismus wurde der Mutter die Führung ihres Vornamens Esther behördlich verboten.

Am 20. September 2013 konnte der Vater bei guter Gesundheit und in geistiger Frische seinen 93. Geburtstag begehen.

 Frühling 1951: Die geliebten Eltern - 31 bzw. 26 Jahre alt, in Schloss Burg an der Wupper vor dem Denkmal des Grafen Engelbert II. von Berg (1185-1225), als Engelbert I. Erzbischof von Köln (1216-1225) - "Qui ne comprendrait pas, en effet, que les mains de la sauvegarde mentent, les protectrices, - elles-mêmes en péril" (R. M. Rilke, Élégie inachevée, 1920). - Einzelportraits der Eltern auf der Seite "Familie"

Es wäre gut viel nachzudenken, um / von so Verlornem etwas auszusagen, / von jenen langen Kindheit-Nachmittagen, / die so nie wiederkamen - und warum? / Noch mahnt es uns - : vielleicht in einem Regnen, / aber wir wissen nicht mehr was das soll; / nie wieder war das Leben von Begegnen, / von Wiedersehn und Weitergehn so voll" (R. M. Rilke, Kindheit, Paris um den 1. Juli 1906)

 Der zweite Schultag (02.04.1955): Neugierig und entschlossen geht es ins Leben hinaus auf der damals noch unbefestigten Dorfstraße in Kalthof, Amt Ergste, Landkreis Iserlohn (rechts H. Klueting, mit heller Jacke) - "Le jeune homme est tiré plus loin encore" (R. M. Rilke, Élég. de Du., La dixième élèg.).

Verheiratet mit der Historikerin (Mediävistin), Theologin (Kirchenhistorikerin) und Karmelitin im Tertius Ordo Fratrum Beatae Mariae Virginis de Monte Carmelo sowie  Praesida des Dritten Ordens O.Carm. in Deutschland,  Dipl.-Theol. Dr. phil. Edeltraud Klueting T.OCarm, M. A. (→ http://edeltraud-klueting.eu), langjährige Lehrbeauftragte für Mittelalterliche Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (seit 1985) und zeitweise an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (WS 2003/04, WS 2006/07). - Siehe Porträtphoto im Abschnitt "Begegnungen".

 Als Kölner Privatdozent im Sommersemester 1984

 

Schulbesuch und schulische Abschlüsse

Besuch der Volksschule in Hohenlimburg (jetzt Hagen-Hohenlimburg) und des Friedrich-Harkort-Gymnasiums in Herdecke (Ruhr); nach vorzeitigem Verlassen des Gymnasiums (zu den Gründen im Abschnitt "Begegnung": Schloss Hohenlimburg) Buchhändlerlehre; Begabtensonderzulassung zum Studium durch den Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen (Allgemeine Hochschulreife); Ergänzungsprüfungen Großes Latinum, Graecum und Hebraicum; sieben Intensivsprachkurse im Ausland (Englisch, Französisch) mit Zertifikaten.

 Das Gebäude des Friedrich-Harkort-Gymnasiums in Herdecke (Ruhr), 1895 von dem Architekten Gustav Mucke (1861-1940) als Königliches Lehrerseminar erbaut. Das in einem parkartig gestalteten Gartengelände gelegene Bauwerk wurde in den 1970er Jahren abgerissen und machte einem Parkplatz bzw. einem Hochparkhaus Platz.

"Da rinnt der Schule lange Angst und Zeit / mit Warten hin, mit lauter dumpfen Dingen. / O Einsamkeit, o schweres Zeitverbringen ... / Und dann hinaus: die Straßen sprühn und klingen / und auf den Plätzen die Fontänen springen / und in den Gärten wird die Welt so weit - : / Und durch das alles gehn im kleinen Kleid, / ganz anders als die andern gehn und gingen - : / O wunderliche Zeit, o Zeitverbringen, / o Einsamkeit"  (R. M. Rilke, Kindheit, Meudon-Val-Fleury, Winter 1905/06).

Was mag aus ihnen allen geworden sein? - Schüler und einige Lehrer des Friedrich-Harkort-Gymnasiums in Herdecke (Ruhr), wahrscheinlich im Frühling 1967. Harm Klueting in der zweiten Reihe direkt hinter (über) der vierten Person in der ersten Reihe von links. Zu sehen sind die Schüler und Schülerinnen zweier Parallelklassen. 

 

 Als Bonner Vertretungsprofessor (letzter Lehrstuhlvertreter des Lehrstuhls Prof. Dr. Dr. h. c. Konrad Repgen)  im Januar 1990 (Photo: Hans Schafgans, Bonn)

 

Studium

Studium der Geschichte (Mittlere und Neuere sowie Osteuropäische Geschichte und Hiistorische Hilfswissenschaften) und der evangelischen und der katholischen Theologie sowie der Slavistik (Russisch, Bulgarisch, Altkirchenslavisch; kyrillische und glagolitische Paläographie), Germanistik (Alt- und Neugermanistik) und der Rechtswissenschaften (Jurastudium mit bes. Interesse am Öffentlichen Recht, Staatskirchenrecht und Kirchenrecht) in Bochum, Köln, Wuppertal (Kirchliche Hochschule [Hebräisch-Kurs bei Wolfgang Schneider]), Edinburgh, Münster und Paris (Institut Catholique de Paris), daneben auch Lehrveranstaltungen in Philosophie, Klassischer Philologie (Griechisch-Studien), Romanistik (französische Sprachgeschichte, Italienisch-Kurs), Judaistik und Psychologie;  Dr. phil. (28.10.1974) in Bochum in Slavistik (mit einer Dissertation zur russischen Sprachgeschichte des 17. Jahrhunderts, Prikaznyj Jazyk, bei dem in Bochum lehrenden niederländischen Slavisten Prof. Dr. phil. Christiaan Alphonsus van den Berk, gestorben 1979); M. A. (21.12.1978) in Köln in Mittlerer und Neuerer Geschichte (mit einem Auszug einer als Dissertation über die Säkularisation von 1803 im kurkölnischen Herzogtum Westfalen konzipierten - im Druck vorliegenden - Arbeit als Magisterarbeit bei Prof. Dr. phil. Leo Haupts); 1. Theol. Prüfung (04.03.1998) in Bielefeld [Evangelische Kirche von Westfalen - EKvW]; Dipl.-Theol. (02.09.1998) Ev.-Theol. Fakultät der Univ. Münster; Dr. theol. (30.07.2003) Ev.-Theol. Fakultät der Univ. Münster in Kirchengeschichte (mit einer Dissertation über den dissidenten lutherischen Theologen Johann Jakob Fabricius [1618/20-1673] aus dem 17. Jahrhundert, bei Prof. em. D. [theol. h. c.] Dr. theol. Martin Brecht, D. D.); päpstliche Nostrifikation des Dr. theol. als "dem entsprechenden kanonischen Doktorat gleichwertig" (05.04.2005).

 Kiever Manuskripte, älteste Handschrift in glagolitischer Schrift aus dem Großmährischen Reich. Der glagolitischen (und der kyrillischen) Paläographie galt besondere Liebe im Studium der Slavistik bei Prof. Dr. Christiaan Alphonsus van den Berk an der Universität Bochum.

 

Vom Studium bis zur ersten Habilitation

Studentische Hilfskraft im Seminar für Slavistik der Universität Bochum, Lehrstuhl Prof. Dr. phil. Christiaan Alphonsus van den Berk (1971-1974); Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Historische Hilfswissenschaften der Universität Bochum, Lehrstuhl Prof. Dr. phil. Helmut Plechl (1974-1976); Habilitanden-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) (1980-1982) in Wien, dort vorwiegend Forschungen im Haus-, Hof- und Staatsarchiv (HHStA) und in der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB); Habilitation (= 1. venia legendi) für Neuere Geschichte (Neuere und Neueste Geschichte) mit einer Habilitationsschrift über den Machtbegriff in der politischen Theorie und in der praktischen Politik im 18. Jahrhundert bei Prof. Dr. phil. Johannes Kunisch, Philosophische Fakultät der Univ. zu Köln (11.01.1984).

 Bei einem Vortrag am 29. März 1998 in der Johannes a Lasco-Bibliothek in Emden

 

Privatdozentur, Lehrstuhlvertretungen, Vertretungsprofessuren und Gastprofessuren, Mitglied von Habilitationskommissionen an auswärtigen Universitäten

Univ. zu Köln (1984-1989 Priv.-Doz.), Univ. Osnabrück (1985-1987, Vertretung des vakanten Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit), Univ. Bonn (1989/90, Vertretung des Lehrstuhls Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Konrad Repgen), Univ. Göttingen (1990/91, Vertretung des Lehrstuhls Prof. Dr. phil. Hermann Wellenreuther), Pädagogische Hochschule (PH) Halle (Saale) - heute nicht mehr bestehend - (1991, Lehrauftrag), Univ. of Leicester, England (1991, Visiting Professor), Emory-Univ.Atlanta, Georgia, USA (1992, Visiting Professor), Univ. Zürich, Theologische Fakultät (2001/02, Gastprofessor), für 2007/08 Einladung als Visiting Research Associate Professor an die Univ. of Alberta, Edmonton, Canada, Wirth Institute for Austrian and Central European Studies (Einladung konnte nicht wahrgenommen werden); Univ. Innsbruck (2008, Auswärtiges Mitglied einer Habilitationskommission im Fach Geschichte).

 In der Vorlesung in einem Kölner Hörsaal am 29. November 2007, auf dem Tisch neben dem Pult das gerade erschienene Buch Harm Klueting: "Das Konfessionelle Zeitalter. Europa zwischen Mittelalter und Moderne. Kirchengeschichte und Allgemeine Geschichte" (Darmstadt 2007)

 

Hochschullehrer der Philosophischen und der Theologischen Fakultät

apl. Professor der Philosophischen Fakultät der Univ. zu Köln  für Neuere Geschichte (02.07.1989); als habilitierter Historiker und ordinierter evangelischer Theologe (siehe oben unter "Kirche, Geistliches Amt") mit zahlreichen kirchengeschichtlichen Veröffentlichungen Ruf auf den Lehrstuhl für Kirchengeschichte am Institutul Teologic Protestant Cluj-Napoca [Ev.-Theologische Fakultät in kirchlicher Trägerschaft - seit 2006 nicht mehr selbständig, sondern als Departamentul Teologic Protestant  Teil der staatlichen Lucian-Blaga Univ. Sibiu] in Sibiu (Hermannstadt), Rumänien (16.07.2002) [Ernennung zum a. o. Professor / Lehrstuhlinhaber (nicht Extraordinarius mit den Rechten eines persönlichen Ordinarius, sondern Ordinarius mit der persönlichen Amtsbezeichnung Extraordinarius) nach dem Recht der Republik Rumänien, das Ausländer als Lehrstuhlinhaber vor dem Beitritt Rumäniens zur Europäischen Union (2007) von der Ernennung zum o. Professor ausschloss; Nostrifikation des rumänischen Professorentitels in Deutschland nach positiver Stellungnahme seitens der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen beim Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (Bonn) durch das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen am 12.06.2003 unter Beibehaltung der Lehrbefugnis und Lehrtätigkeit mit der Bezeichnung "apl. Professor" (bestätigt durch das Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen am 17.10.2002) an der Univ. zu Köln  neben dem rumänischen Lehrstuhl (gem. Fakultätsbeschluss vom 26.06.2002 / am 07.03.2005 bestätigt wegen des beabsichtigten Eintritts in die Theologische Fakultät in Fribourg); Dr. theol. habil. (22.06.2004) und Habilitation (= 2. venia legendi) für Kirchen- und Dogmengeschichte (06.07.2004) als Umhabilitierung von Sibiu an die Augustana Hochschule. Theologische Hochschule der Ev.-luth. Kirche in Bayern  in Neuendettelsau (gefördert durch Prof. Dr. theol. Wolfgang Sommer, Neuendettelsau); Assoziiertes Mitglied des Instituts für katholische Theologie der Philosophischen Fakultät der Univ. zu Köln  mit Lehrauftrag für Historische Theologie / Mittlere und Neuere Kirchengeschichte (seit 2006); Erlöschen der venia legendi für Kirchen- und Dogmengeschichte in Neuendettelsau (22.11.2007) durch Wechsel von Neuendettelsau an die - katholische - Faculté de théologie de l'Université de Fribourg  in der Schweiz (Mittlere und Neuere Kirchengeschichte / Histoire de l'Église), ermöglicht durch die mit der päpstlichen Nostrifikation des Dr. theol. vom 05.04.2005 ausgesprochene Zustimmung des Apostolischen Stuhls (Congregatio de lnstitutione Catholica) in Rom zur Lehrtätigkeit als katholischer Theologe im Fach Kirchengeschichte und durch das Nihil obstat des Ordensmeisters des Dominikanerordens in Rom (13.02.2008) und gefördert durch Prof. Dr. theol. Dr. phil. Mariano Delgado, Univ. Fribourg, und P. Prof. Dr. theol. Guy Bedouelle O.P., damals Univ. Fribourg, jetzt Recteur de l'Université Catholique de l'Ouest in Angers, Frankreich (gest. 2011). 

 Hörsaalszene im Wintersemester 2007/08

 

Abgelehnte Stellen

1974 Ablehnung einer planmäßigen Assistentenstelle am Seminar für Slavistik (Prof. Dr. phil. Christiaan Alphonsus van den Berk) an der Univ. Bochum wegen des Wunsches, das Studium nach der im Alter von erst 25 Jahren erfolgten slavistischen Promotion in den Fächern Geschichte und Theologie fortzusetzen; 1979 Ablehnung einer Stelle als Akademischer Rat im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft - Forschungsstelle achtzehntes Jahrhundert (Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Rainer Gruenter) an der Bergischen Universität Wuppertal wegen der beabsichtigten Habilitation als Historiker in Köln.

Platzierung auf Berufungslisten

1988/89 Erstplatzierung Lehrstuhl "Geschichte der Frühen Neuzeit" an der Univ. der Bundeswehr München - vom zuständigen Minister, dem Bundesminister der Verteidigung Gerhard Stoltenberg, zugunsten des Zweitplatzierten (Prof. Dr. phil. Walter Demel) übergangen; 1988/89 Zweitplatzierung Lehrstuhl "Geschichte der Frühen Neuzeit" an der Univ. Erlangen-Nürnberg  hinter Prof. Dr. phil. Helmut Neuhaus; 2002 Erstplatzierung Lehrstuhl "Kirchengeschichte" am Institutul Teologic Protestant Cluj-Napoca  in Sibiu (Hermannstadt) in Rumänien und Annahme des Rufes sowie Ernennung zum a. o. Professor und Lehrstuhlinhaber.

Angenommene Rufe

Lehrstuhl für Kirchengeschichte am Institutul Teologic Protestant Cluj-Napoca in Sibiu (Hermannstadt) in Rumänien. (2002).

 In der Kirche des Karmelitinnenklosters St. Maria vom Frieden in Köln am 12. Oktober 2007 bei dem Vortrag "Fiat voluntas tua - Nachfolge ohne zu Fragen, wohin? Die hl. Teresia Benedicta a Cruce" aus Anlass der Errichtung der Edith Stein-Stiftung

 

Überwundene Beeinträchtigungen

Seit einem sehr schweren Skiunfall im Alter von 13 Jahren (Januar 1963) jahrzehntelange Beeinträchtigung durch sehr starke Kopfschmerzen in Verbindung mit extremer Licht-, Lärm- und Zugluftempfindlichkeit - oft zwei- bis dreimal wöchentlich schwere Migräneanfälle mit zeitweiliger Beschränkung der Arbeitsfähigkeit, was in Schule, Studium und Beruf hinderlich war und die sozialen Kontakte nicht förderte. Diese Beeinträchtigung, gegen die immer angekämpft worden war, verlor sich vollständig mit dem Beginn des 6. Lebensjahrzehnts, was als so große Befreiung erfahren wurde, dass sich der damals Fünfzigjährige wie ein Zwanzigjähriger fühlte.

 Am 5. Juni 2010 im Hochchor der Basilique Notre-Dame de Valère über Sion in der französischen Schweiz

 

Curriculum Vitae - English Version

Born in 1949 (23 March, Iserlohn, West-Germany), 1969-74 studying Slavonic and German Literature and Linguistics at the University of Bochum, 1974 Ph. D. (Dr.phil.) in Slavonic Philology of Bochum University, 1974-78 (1998) studying History, Theology and Law (University of Bochum, Divinity School of Wuppertal, University of Cologne, University of Edinburgh / Scotland, University of Muenster, Institut Catholique de Paris), 1978 Master of Arts (M. A.) in Medieval and Modern History of Cologne University, 1998 Board Examination in Protestant Theology (Protestant Church of Westphalia), 1998 M. Th. (Dipl.-Theol.) of the Protestant Faculty of Theology of Muenster University, 2000 Ordination as a Protestant preacher, Th. D. (Dr. theol.) in Historical Theology (Church History) of the Protestant Faculty of Theology of Muenster University. - 1980-82 Research Fellow of the German Research Society (DFG) in Vienna, 1984 Post-doctoral degree "Habilitation" (Dr. phil. habil.) in Modern History and "Privatdozent" of the Faculty of Philosophy of Cologne University, 2004 Post-doctoral degree "Habilitation" (Dr. theol. habil.) in Church History of the Divinity School in Neuendettelsau / Bavaria. - 1984-85/89 Lecturer in Early Modern History at Cologne University, 1985-87 Deputy Chair of Early Modern History at the University of Osnabruck, 1989 Professor at Cologne University, 1989/90 Deputy Chair of Early Modern History at the University of Bonn, 1990/91 Deputy Chair of Early Modern History at the University of Goettingen, 1991 Adjunct Professor at the College of Education in Halle (former GDR) and Visiting Professor at the University of Leicester / England: Modern History, 1992 Visiting Professor at Emory University, Atlanta / Georgia (USA): Modern History, 2001-02 Visiting Professor of Church History at the Faculty of Theology of the University of Zurich / Switzerland. - 2002 Appointed Professor and Chair of Church History in Sibiu / Romania. - 2004 Conversion from the Protestant to the Roman Catholic Church. - 2005 acceptance ("nostrification") of the doctor's degree in theology by the Holy See in Rome and Papal approval to teach Catholic theology in church history. - 2007 changing as church historian from Neuendettelsau to the Roman Catholic Faculty of Theology of the University of Fribourg, Switzerland. -2010 until now professeur invité of the University of Fribourg. - 2011 (22th February)  ordination priest (Roman Catholic) by the archbishop of Cologne, Joachim cardinal Meisner: Subsidiar of the Catholic University Parish Cologne.

 

Version Française du Curriculum Vitae

Né en 1949 (23 mars) à Iserlohn en Westphalie (Allemagne). - D'abord études des langues et litteratures slaves et germaniques (Université de Bochum: 1974 docteur en philosophie en études slaves), après cela études d'histoire médiévale et moderne, de théologie et de jurisprudance (Université de Bochum, Université de Cologne, Institut Protestant de Wuppertal, Université d'Edinbourg en Écosse, Université de Munster, Institut Catholique de Paris; 1978 Cologne: Licence Magister Artium en histoire médiévale et moderne, 1998 Église évangélique de Westphalie: examen pour le service pastoral, 1998 Munster: Théologien diplomé en histoire de l'église, 2003 Munster: Docteur en théologie en histoire de l'église). - 1980-82 chercheur qualifié pour l'habilitation (Deutsche Forschungsgemeinschaft) à Vienne en Autriche, 1984 Université de Cologne (Faculté des lettres): Habilitation (venia legendi: histoire moderne), privat-docent d'histoire moderne, 1985-91 professeur-substitut aux universités de Osnabruck, Bonn et Goettingen. - 1989 Cologne: nomination professeur d'histoire moderne. -  1991 docent à l'Institut Pédagogique d'Halle en Allemagne. - 1991 Visiting Professor à l'Université de Leicester en l'Angleterre, 1992 Visiting Professor à la "Emory" Université (Atlanta, Georgia) aux États-Unis. -2000 Église évangélique de Westphalie: ordination depuis services pastoraux régulieres. - 2001-02 Université de Zurich en Suisse (Faculté de théologie): VisitingProfessor d'histoire de l'église. - 2002 appellation et nomination professeur ordinaire d'histore de l'église à l'Institut Protestant de Sibiu en Roumanie en conservation de la position de professeur d'histoire moderne à l'Université de Cologne. - Après démission comme professeur roumain de théologie: 2004 "Umhabilitierung" de Sibiu en Roumanie à l'Institut Protestant de Neuendettelsau en Bavière (venia legendi: histoire de l'église et histoire de théologie). - Depuis la conversion à l'Église catholique: 2005 "nostrification" papale du degré docteur en théologie comme canonique et l'approbation du Saint-Siège pour l'enseignement académique en la discipline d'histoire de l'église dans une faculté de théologie catholique. - 2007 entrée en le corps enseignant de la Faculté de théologie de l'Université de Fribourg (Suisse). - 2010 jusqu'à présent professeur invité de l'histoire de l'église à l'Université de Fribourg en Suisse. - 2011 (22 février) l'ordination sacedotale (catholique) par l'archevêque de Cologne, la cardinal Joachim Meisner, depuis subsidiaire d'aumônerie catholique à l'Université de Cologne.

Hörsaalszene im Wintersemester 2011/12 - am 03.11.2011 im "Kurt-Alder-Hörsaal" der Chemischen Institute der Universität zu Köln bei der Vorlesung "Renaissance und Humanismus, Reformation und Konfessionalisierung"